Luftkrieg

Eine Dokureihe von Riley Alexandra Dedio und Michaela McMahon

Von den ersten Flugmaschinen des Ersten Weltkriegs bis zu Drohnen und Hightech-Jets der Gegenwart verändert die militärische Luftfahrt Kriege grundlegend. Neue Technologien steigern Reichweite, Präzision und Zerstörungskraft – mit gravierenden Folgen für Soldaten und Zivilbevölkerung, weit über das Schlachtfeld hinaus.

JÄGER UND GEJAGTE

Kaum hat der Mensch die Lüfte erobert, macht er sie sich militärisch zunutze. Ballons dienen der Aufklärung, Flugzeuge werden – ausgerüstet mit Maschinengewehren – zur Waffe im Ersten Weltkrieg. Fliegerasse werden zu Ikonen der Propaganda: Ihre spektakulären Luftkämpfe lenken vom massenhaften Sterben an der Front ab. Auch wenn der Einfluss von Flugzeugen auf den Kriegsverlauf gering ist, wird das zerstörerische Potenzial der Kriegsführung aus der Luft deutlich.

STÄDTE IM FEUERSTURM

Im Zweiten Weltkrieg erreicht der Luftkrieg eine neue Dimension: Flieger durchbrechen Verteidigungslinien und ermöglichen Hitlers Blitzkrieg. Bombenterror und der Einsatz von Raketen bringen den Krieg in die Städte. Der Einsatz von Flugzeugträgern verlagert den Kampf auch über die Meere. Die Entwicklung immer neuer Waffen – von Sturzkampfbombern und Jagdflugzeugen bis hin zu ballistischen Raketen – macht deutlich, wie eng Technologie, Ideologie und Machtgier Hand in Hand gehen.

AM NUKLEAREN ABRGRUND

Mit den Atombombenabwürfen auf Japan beginnt das Atomzeitalter. Nuklearwaffen werden im Kalten Krieg Symbol der Abschreckung und ständige Bedrohung globaler Vernichtung. Das Kräftemessen der Supermächte USA und Sowjetunion reicht über den Luftraum hinaus, bis ins All. Die Gefahr eines Atomkriegs rückt immer wieder bedrohlich nah. Doch auch ohne nukleare Eskalation fordern konventionelle Waffen in Stellvertreterkriegen unzählige Opfer.

TÖDLICHE DROHNEN

In den 1990er Jahren beginnt das Zeitalter des Hightech-Kriegs. Der Tod aus der Luft kommt jetzt fast ohne Vorwarnung. Tarnkappen-Bomber, Lenkraketen und Drohnen, prägen heute die Kriegsführung. Nach 9/11 beginnt der „Krieg gegen den Terror“. Der Gegner ist keine feindliche Armee, sondern flexible Netzwerke und Ideologien, die sich der konventionellen Kriegsführung entziehen. Eine zahlenmäßige Überlegenheit ist kein Garant mehr für den Sieg.

in Koproduktion mit ZDFinfo

gefördert von Fernsehfonds Austria

mit Unterstützung von Musée de l’Air et l’Espace, Flughafen Paris-Le Bourget, Smithsonian Institution – National Air and Space Museum, Militärhistorischem Museum der Bundeswehr
Galerie
Credits

Ein Film von Riley Alexandra Dedio und Michaela McMahon 

Kamera Manon Pichon, Clara Schemmel 
Montage Dirk Seliger, Julia Eder 
Kameraassistenz/Ton Germaine Haller, Martin Kadlez 
Animation PESCHKE Design GmbH 
Titelanimation Lumalenscape 
Sprecherin Claudia Gräf 
Mischung und Sounddesign Tobias Fritzsch 
Creative Producing Veronika Christmann 
Archive Producing Annika Steinbach, Manuel Heller, Devi Liebergesell, Michel Schoch 
Postproduktion Matthias Behrens, Karen Bornkessel, David Fustermanns, Marten Meiburg, Daniel Russeger 

Produktion Maren Frömming (LOOKS), Benjamin Lehner (LOOKS Vienna), Anna Horn (LOOKS Vienna), Sina Eckardt (ZDFinfo) 

Herstellungsleitung Jens Körner(LOOKS), Marc Epping (ZDFinfo) 

Produzent:innen Regina Bouchehri (LOOKS), Gunnar Dedio (LOOKS), Birgit Rasch (LOOKS), Petra Gruber (LOOKS Vienna) 

Redaktion Christian Deick (ZDFinfo), Steffen Judzikowski (ZDFinfo) 

in Koproduktion mit ZDFinfo

gefördert von Fernsehfonds Austria

mit Unterstützung von Musée de l’Air et l’Espace, Flughafen Paris-Le Bourget, Smithsonian Institution – National Air and Space Museum, Militärhistorischem Museum der Bundeswehr